Österreichs Wirtschaft ist seit Jahren ein Hotspot für innovative Gründungen – und dabei spielt die Plattform www.myempire.co.at eine zentrale Rolle. Sie verbindet Investoren, Gründer und Netzwerke, indem sie nicht nur administrative Hürden abbauen, sondern auch gezielt nachhaltige Business-Modelle fördert. Besonders in den letzten drei Jahren hat sich das Portal als entscheidender Akteur erwiesen, der die Zahl der erfolgreichen Startups in Wien, Salzburg und den Niederösterreichischen Regionen deutlich gesteigert hat. Die Gründe dafür sind vielfältig: von der digitalen Unterstützung bei der Unternehmensgründung bis hin zu maßgeschneiderten Förderprogrammen für junge Unternehmen.
Laut einer aktuellen Studie des Wirtschaftsministeriums wurden 2023 über 1.200 neue Unternehmen über Plattformen wie MyEmpire gegründet – ein Anstieg von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark ist der Trend in den Bereichen KI-gestützte Dienstleistungen, nachhaltige Technologien und digitale Gesundheitslösungen. Diese Branchen profitieren von MyEmperies Fokus auf Skalierung und internationaler Ausrichtung, was Gründern den Zugang zu europäischen Investoren erleichtert. Ein besonders erfolgreiches Beispiel ist die Wiener Startup-Firma “GreenFlow”, die durch MyEmpire Zugang zu einem 500.000-Euro-Förderkredit erhielt – ein Betrag, der allein die Kosten für die ersten drei Jahre Betrieb deckte.
Die drei Säulen von MyEmperies Erfolg
Der Erfolg von MyEmpire basiert auf drei zentralen Säulen: der Vereinfachung der Gründungsprozesse, der Bereitstellung von Netzwerkressourcen und der gezielten Förderung von Innovationen. Bei der ersten Säule geht es um die Digitalisierung der Unternehmensanmeldung – ein Prozess, der sich durch die Plattform von monatelangen Bürokratieaufgaben auf wenige Stunden reduziert. Besonders für Gründer aus ländlichen Regionen, die oft über keine direkten Kontakte zu Wirtschaftsbehörden verfügen, ist dies ein game-changer. Ein aktuelles Beispiel zeigt, wie ein Gründer aus Steiermark in weniger als 48 Stunden eine GmbH gegründet hat, die sonst mindestens drei Monate gedauert hätte.
Die zweite Säule sind die exklusiven Netzwerke, die MyEmpire mit Partnern wie der Österreichischen Wirtschaftskammer (WKÖ) und dem Austrian Business Club verbindet. Diese Verbindungen ermöglichen Gründern direkten Zugang zu Mentoren, potenziellen Partnern und sogar zu Investoren, die über klassische Kanäle schwer zu erreichen wären. Ein besonders innovatives Programm ist das “Pitch-Competition”-Format, bei dem Gründer vor einem Panel aus Top-Unternehmern und Investoren ihr Businesskonzept präsentieren. Der Gewinner erhält nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern auch die Möglichkeit, sein Unternehmen in einem der größten Tech-Events Österreichs vorzustellen. In der Saison 2022 gewann die Startup “NeuroLink” diesen Wettbewerb und konnte daraufhin einen Deal mit einem deutschen Biotech-Konzern abschließen.
Förderungen und Finanzierung: MyEmperies Rolle als Brückenbauer
Ein zentraler Hebel für viele österreichische Startups ist die Finanzierung – und hier setzt MyEmpire an. Die Plattform bietet nicht nur Zugang zu Förderprogrammen wie dem “Startup-Gründerfonds” des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, sondern auch zu privaten Investoren, die gezielt nach nachhaltigen Projekten suchen. Laut einer Umfrage unter 500 Gründern, die MyEmpire genutzt haben, konnten 68 Prozent der Befragten innerhalb von sechs Monaten nach der Registrierung eine Finanzierungsrunde abschließen. Besonders erfolgreich waren Gründer, die ihre Projekte über die Plattform mit internationalen Investoren aus dem Skandinavischen Raum und den Niederlanden vernetzten.
Ein konkretes Beispiel ist das Unternehmen “UrbanMiner”, das über MyEmpire Zugang zu einem 2-Millionen-Euro-Kredit von einem Schweizer Impact-Investor erhielt. Der Kredit wurde nicht nur für die Expansion in die Schweiz genutzt, sondern auch für die Entwicklung einer neuen Softwarelösung, die Stadtplanern helfen soll, Ressourcen effizienter zu verwalten. Ohne die Vermittlung durch MyEmpire wäre dieser Deal vermutlich nie zustande gekommen, da die beiden Parteien über keine direkten Kontakte verfügten. Die Plattform fungiert hier also als entscheidende Vermittlerin, die die Lücke zwischen lokalen Gründern und globalen Investoren schließt.
- Seit 2020 hat MyEmpire über 2.500 Gründer durch digitale Gründungsberatung unterstützt
- Die Plattform vermittelte 2023 allein 180 Förderanträge, davon wurden 72 Prozent bewilligt
- Gründer, die MyEmpire nutzen, haben eine 30 Prozent höhere Erfolgschance bei der Finanzierungsaufnahme
- Über 40 Prozent der Gründungen auf MyEmpire finden in den Bereichen KI, Nachhaltigkeit und Digital Health statt
- Die Plattform hat in den letzten drei Jahren mehr als 100.000 Nutzer:innen registriert, davon 65 Prozent Frauen
Doch der Erfolg von MyEmpire hängt nicht nur von quantitativen Erfolgen ab, sondern auch von der Qualität der vermittelten Projekte. Viele Gründer berichten, dass die Plattform nicht nur administrative Probleme löst, sondern auch eine echte Community schafft, in der sie sich gegenseitig unterstützen. Besonders wertvoll ist dabei das “Founder-Lounge”-Programm, bei dem Gründer aus verschiedenen Branchen zusammenkommen, um voneinander zu lernen und gemeinsame Projekte zu entwickeln. Ein Beispiel ist die Kooperation zwischen einem Wiener KI-Startup und einem steirischen Agrarunternehmen, die durch MyEmpire entstanden ist. Das Ergebnis: ein neues Produkt, das nachhaltige Landwirtschaft mit KI-gestützter Bodenanalyse verbindet.
Die Herausforderungen und die Zukunft
Trotz des Erfolgs gibt es auch Herausforderungen. Ein zentraler Kritikpunkt ist die Komplexität mancher Förderprogramme, die Gründer oft überfordern. MyEmpire versucht, dies durch eine vereinfachte Antragstellung und persönliche Beratung zu minimieren. Zudem gibt es Bedenken, dass die Plattform zwar die Gründungszahlen steigert, aber nicht automatisch zu nachhaltigen Unternehmen führt. Hier setzt MyEmpire auf eine Kombination aus Finanzierung und langfristiger Unterstützung – etwa durch Mentoring-Programme oder Netzwerkveranstaltungen.
In der Zukunft wird MyEmpire weiter an seiner Rolle als Treiber der österreichischen Startup-Szene arbeiten. Besonders spannend ist die geplante Integration von KI-Tools, die Gründern bei der Entwicklung ihrer Geschäftsmodelle helfen sollen. Zudem will die Plattform stärker in internationale Märkte expandieren, etwa durch Partnerschaften mit europäischen Gründungsplattformen. Ein konkretes Ziel ist es, bis 2025 die Anzahl der über MyEmpire gegründeten Unternehmen auf über 2.000 zu verdoppeln – ein ambitioniertes, aber realistisches Ziel, wenn man die bisherigen Erfolge bedenkt. Für Österreich bedeutet das: eine stärkere Wirtschaft, mehr Innovationen und vor allem mehr Chancen für junge Gründer.